Masaba Kaffee – Oder: Was passiert, wenn Afrika und Italien auf die Schweiz treffen

Posted on 30/11/2018 by coolbrander's voice
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In den letzen Monaten wirbelte ein kleines Start-up-Unternehmen die Gemeinde der Kaffeetrinker auf. Mit Werbestand und Kaffee tauchte Masaba auf einigen der coolsten Events auf: Sie haben am renommierten «Festival Media Global in Montreux» Kaffee serviert;  dann die Zuschauer im Maggiatal  aufgewärmt, während des «Movies under the Stars»-Openair. In der LDV Art Gallery  in Locarno schenkten sie Kaffee stilecht schwarz oder weiss aus,  während deren Ausstellung «Black & White Experience»; und vor  Kurzem kredenzten Sie ihren Kaffee den Menschen, die in den Schweizer Alpen Testfahrten mit den neuesten Land Rovers, Range Rovers oder Jaguars absolvierten. Die Marke arbeitet unter anderem mit Partnern wie Energy Radio, Slow Food oder der «Accademia Italiana Maestri del Caffè»  zusammen und ist auch auf Twitter sehr präsent.

Aber was genau IST Masaba?

Erstens ist es ein Beiname des Mount Elgon in Uganda, der so viel bedeutet wie  Urvater. Hier, im fruchtbaren Land um diesen Berg herum, arbeitet ein Schweizer NGO mit 7000 lokalen Farmern zusammen, um hervorragenden Kaffee zu produzieren, auf der Basis von biologischem Anbau und Fair Trade. Die NGO stellt ausgewählte Setzlinge zur Verfügung, berät in Fragen der Qualitätssicherung und investiert in die nötige Infrastruktur. Die Einheimischen, ihrerseits, sorgen dafür, dass nur die reifen, roten Kaffeebohnen geerntet werden – den grünen gibt man Zeit zum Nachreifen. Die reifen und entsprechend aromatischen Bohnen werden nach Genua verschifft und  in einer familiengeführten Rösterei bei Como nach italienischer Tradition geröstet: Nur kleine Mengen aufs Mal, damit das beste und frischeste Aroma garantiert werden kann – für perfekten Kaffeegenuss.

Wer Bohnenkaffee bevorzugt, kann unter folgenden Sorten wählen:

  • Masaba – Espresso Pure
  • Mokaflor – Classical Blend
  • Savannah – Espresso Gold
  • Cerrado – Espresso

Für Bars und Restaurants ist ein spezielles Sortiment erhältlich.

Wer lieber Kaffeepads benutzt, kann diese Sorten geniessen:

  • Classic
  • Masaba Pure
  • Savannah
  • Espresso Italiano
  • Cerrado
  • Decaffeinato

Wer mich kennt, weiss natürlich, dass ich a) ein Kaffee-Junky bin und b) verliebt in meine Handpresso. Drei Mal dürft Ihr also raten, was ich gemacht habe, als ich diese Masaba-Pads gesehen habe …  Erraten!

Ich habe mich mit der Handpresso auf die Terrasse gesetzt und den Kaffee probiert.

Als erstes inhaliere ich den herrlichen Duft, der den Pads entsrömt, als ich sie aus ihrer Verpackung befreie . Die 44 mm grossen Pads passen perfekt in die Handpresso (ich erwähne dies ausdrücklich, weil einige Anbieter grösserer Pads verkaufen, mit denen die Maschine nicht zurecht kommt). Nachdem ich mit der Handpumpe den nötigen Druck aufgebaut habe, läuft der Kaffee perfekt durch und bildet ein schönes Schäumchen. Auch hier steigt mir ein betörender Duft in die Nase … Mmmh!

Der Kaffee ist recht stark – egal, welche Sorte ich benutze. Der italienische Einfluss ist gut spürbar, der Kaffee etwas bitter. Nun bin ich an sich nicht so der Espresso-Ristretto-Typ, aber ich kann verstehen, wieso diese spezielle Mischung in so kurzer Zeit so viele Fans gefunden hat: Der Kaffee ist reich an Aromen, sehr intensiv, mit einem eigenwilligen Charakter. Zusammen mit dem cleveren Marketing und den ausgewählten Partnerschaften dürfte diese Marke es weit bringen – was nicht nur das Schweizer Start-up-Unternehmen freuen wird, sondern auch die vielen Kaffeebauern vor Ort, die dadurch ein faires Einkommen erzielen.

 

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