Steinhorn Gin Bar Crawl: 26°EAST Bar Vienna – David Penker

Posted on 20/02/2019 by Eileen Schuch
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Steinhorn Gin Austria Gin Trophy Best Austrian Gin

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Wir sind in das Jahr 2019 mit einer neuen, coolen Marke in unserem Portfolio gestartet – Steinhorn Gin – und haben die Zusammenarbeit gleich mit einem spannenden Projekt begonnen: eine Bartour Cocktail-Challenge. In mehreren Bars in Wien machen wir stopp und bitten den Barkeeper, mit diesem aussergewöhnlichen Gin einen Cocktail zu kreieren. Es ist ein freundlicher “Wettbewerb”, es gibt keinen Preis oder irgendetwas zu gewinnen, nur den Spass an der Freude, zusammen mit gleichgesinnten, leidenschaftlichen Menschen etwas zu kreieren.

 

Wir haben ein Ding für Gin

Als Lucas Bols 1575 in Amsterdam seinen „Genever“ produzierte, hat er sich wahrscheinlich nicht vorstellen können, dass seine Kreation eines Tages solch eine triumphale Entwicklung erleben würde. Pur, mit Tonic oder in Cocktails: Gin ist nicht nur Trend, sondern Kult. Besonders in den letzten Jahren jedoch erlebte der Wacholderschnaps einen Hype wie keine andere Spirituose.

Im Jahr 2018 wählte Falstaff zum ersten Mal die besten Produzenten im Rahmen der Gin Trophy aus und präsentierte sein eigenes Magazin-Special rund um die Wacholder-Spirituose. Rund 200 der besten österreichischen und internationalen Gins wurden von anerkannten Spirituosenexperten verkostet und bewertet. Die besten der sechs Kategorien sowie die herausragendsten Gins aus Österreich wurden bei einer exklusiven Preisverleihung gefeiert.

 

Steinhorn Gin Falstaff Gin Trophy Best Austrian Gin London Dry Gin Craft Gin

 

Österreichischer Gin? Ja, und ist nur Gutes drin!

Das Interesse an Gin ist fulminant und die erste Ausgabe des Vienna Gin Festivals 2018 war ein grosser Erfolg. Seit Ende der 90er Jahre wagen sich immer mehr Destillateure in den Gin-Markt. Zu den Newcomern gehören Gastronomen, die ihr eigenes, handgefertigtes Produkt anbieten möchten. Laut Falstaff gibt es derzeit über 130 verschiedene Gin-Produzenten in Österreich und natürlich exponentiell mehr Varianten einzelner Gins.

Viele Bars und Restaurants bieten eine Auswahl an Gins von kleinen, lokalen Produzenten. Regionalismus, im Hinblick auf die Entwicklung ihrer Rezepte und die Auswahl der Botanicals, ist den meisten Produzenten sehr wichtig. Woher ein bestimmter Gin kommt, ist der Stolz des Herstellers und kann manchmal auch vom Namen des Produktes hergeleitet werden.

Der Gewinner der Falstaff Gin Trophy 2018 ist Steinhorn Gin, und warum der so heisst, hat weniger mit dem Ort seiner Herstellung zu tun, als von wem er gemacht wird: nämlich den Steiner Bros.

 

Steinhorn Gin Falstaff Gin Trophy Best Austrian Gin Steiner Bros

 

Steinhorn: Best of Austro-Gins

Mit 94 von 100 möglichen Punkten wurde Steinhorn Gin von Falstaff auf Platz N° 1 im Ranking der besten österreichischen Gins gewählt und wurde Zweiter im internationalen Ranking von London Dry Gin. Das ist ein Riesenerfolg, wenn man bedenkt, dass die Marke erst im Herbst 2017 gegründet wurde!

Die Steiners sind eine Familie aus dem österreichischen Weinviertel, die seit Generationen nicht nur Wein anbaut und produziert, sondern auch Schnaps aus den Früchten der eignen Gärten. Die Brüder Johannes und Martin Steiner, alias Steiner Bros., haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Familien-Tradition, Spirituosen zu destillieren, wiederzubeleben.

Ihre Vorfahren, Katharina und Gottfried von Grosz, verarmter Landadel aus Schlesien, lebten als reisende Kaufleute, bevor sie sich Ende des 19. Jahrhunderts in Ruppersthal, einem kleinen Dorf im Weinviertel, niederliessen. Neben ihrer Tätigkeit als Lebensmittelhändler brannten sie auch Schnaps. Obwohl – oder vielleicht gerade weil – sie Schwarzbrenner waren, erfreuten sich ihre Spirituosen grosser Beliebtheit. Es wird erzählt, dass insbesondere der Gin, den sie produzierten, einen legendären Ruf genoss und sogar in den renommiertesten Salons des Fin de Siècle in Wien präsent war.

Ohne ihr Wissen waren sie also quasi die Urheber von Steinhorn Gin.

 

Steinhorn Gin: da steckt Einhorn Magic drin

Der Name “Steinhorn” ist ein Wortspiel: „Stein“ von Steiner, der Name der Gründer, und „Einhorn“.

Die Erklärung für diese Assoziation lässt sich auf der Website der Marke finden: Einhörner sind stark wie Büffel und anmutig wie Lipizzaner. Sie sind selten und ihr Horn ist begehrt, weil es magische Kräfte haben soll.

Beruhend auf diesen Attributen, die auch für den Wacholderschnaps gelten, den die Steiner Bros herstellen, war der Name für den einzigartigen Gin schnell hergeleitet.

Steinhorn Gin ist die zeitgenössische Interpretation der Familientradition. Er wird in einem 60-Liter-Kupferkessel im Pot Still-Verfahren und gemäss den strengsten Anforderungen für London Dry Gin destilliert.

Das Ergebnis ist ein charaktervoller Gin mit starker Wacholder-Signatur, Zitrusnoten und einer herrlichen Kräuterwürze im Abgang. Botanicals wie Rosmarin, Holunder und Süssholz sowie eine Reihe anderer Zutaten, von denen viele aus dem eigenen Garten der Familie und der Region um Wagram stammen, verleihen Eleganz und machen Steinhorn Gin zu einem puren, anmutigen Wachholdergeist mit mysteriöser Aura.

 

26 East Bar David Penker

 

 

Steinhorn Gin x David Penker, 26 ° East Bar

Die kompromisslose Herangehensweise des Steiner Bros. fand schnell Anerkennung bei Connaisseuren und Bar Professionals. Heute ist Steinhorn Gin in den besten Häusern in Wien und darüber hinaus vertreten. Unter ihnen, die 26° East Bar im Palais Hansen Kempinski Vienna. Der Name der Bar leitet sich von ihrer Hausnummer ab: 26, Schottenring. Die Zahl 26 ist tief in die DNA der Bar eingewoben. Die typischen Cocktails sind von Ländern entlang des 26. östlichen Längengrades inspiriert. Nur acht Monate nach der Eröffnung am 8. März 2018 wurde die 26° EAST Bar beim Falstaff „Vienna Bar & Spirits Festival“ in der Hofburg zur „Hotelbar des Jahres 2018“ gewählt. Darüber hinaus erreichte die Bar im neuen „Falstaff Bar & Spirits Guide 2019“ 93 von 100 Punkten und ist damit eine der 600 besten Bars in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Zusammen mit Raise-your-Spirits, unserem Fabdrinx Partner in Wien, haben wir David Penker besucht. Er ist Bar-Manager der preisgekrönten Bar und World Class Finalist. Er hat unsere Einladung, einen Cocktail mit Steinhorn Gin zu kreieren angenommen und, ganz Meister seines Fachs, nicht nur einen, sondern gleich zwei grossartige Cocktails kreiert:

 

Weinhorn Negroni

3cl Steinhorn Gin
3cl Met
3cl Muskateller (Gelber Muskateller aus Polz, Südsteiermark)
Ad lib. Kardamom Bitter
Blüten

Gin, Met, Muskateller und Bitters in ein mit Eis gefülltes Glas geben, gut umrühren, dann durch ein Sieb in einen Tumbler On the Rocks giessen und mit Blumen dekorieren.

Mit dieser Version des klassischen Cocktails hat David Penker nicht nur den Negroni neu erfunden, sondern auch wunderbar subtil auf das Weinerbe der Steiners verwiesen.

 

 

Steinhorn Sake Fizz

5cl Steinhorn Gin
2cl Sake Junmai Ginjo
1,5 cl Zitronensaft
1,5 cl Limettensaft
2cl Schlüsselblumen-Sirup
Eiweiss
1 Bar Löffel Orangenblütenwasser (Bitter Truth)
Bitter Lemon
Kaffeebohnen

Abgesehen vom Bitter Lemon alle Zutaten in einen Shaker ohne Eis geben und gut schütteln. Dann Eis hinzufügen und erneut schütteln. In ein mit Eis gefülltes Highball-Glas geben. Mit Bitter Lemon auffüllen. Mit zerdrückten Kaffeebohnen dekorieren.

Der Fizz hat einen völlig anderen Charakter als der Negroni und dennoch unterstreicht auch diese Kreation den einzigartigen Charakter von Steinhorn Gin.

 

 

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Beim Lesen der Anweisungen haben ihr bestimmt festgestellt, dass David seine Cocktails zuerst ohne Eis mischt. Das ist eine traditionelle Technik namens “Dry Throwing” – oder auch Dry Shaking -, die er für sich wiederentdeckt und zu seinem Markenzeichen gemacht hat.

Das Mischen der Zutaten im ersten Schritt ohne Eis hat mehrere Vorteile: es ermöglicht, die Mischung “atmen” zu lassen und die Aromen jeder Zutat ganz freizusetzen, ohne sie dabei zu verwässern. Eine Technik, die sich hervorragend für aufgespritete Weine (z. B. Vermouth, Sherry), und aromatisierte Spirituosen eignet, besonders, wenn sie reich an Botanicals sind. Gin, zum Beispiel, ist hier ein perfekter Kandidat! Das “throw dry” or “shake dry”, also das Mischen “ohne Eis” im ersten Schritt, lässt die subtileren pflanzlichen und Basis-Gewürznoten hervortreten. Wiederholt man das Verfahren dann nochmals mit Eis, kommt es zu einer leichten Verdünnung der Mischung, was das Hervortreten der Zitrus- und Blumennoten fördert. Bei der Cocktail-Zubereitung steht “Throwing” für eine Technik zwischen “Rolling” (Rollen) und “Shaking” (Schütteln) und soll die Luftzufuhr fördern. Wenn man es gut beherrscht, wie David, sieht das cool aus und ist ein Hingucker. Funktioniert gut mit Cocktails, die normalerweise gerührt werden, wie Negroni, Martini oder Manhatten.

Aber: es gibt nichts Neues unter der Sonne! “The throw” ist eine uralte Show! Schon die alten Griechen und Römer machten das mit ihrem Wein, und später wurde es im Baskenland Spaniens üblich, Sherry, Cider und Wein zu “lüften”.

Wenn ihr mehr über Cocktailkultur und Mixologie erfahren möchten, besucht David Penker in seiner 26° East Bar in Wien oder bucht ihn für Workshops. Auch Erhard von Raise-your-Spirits organisiert Workshops, Tastings und Bar Crawls durch Wien.

When reading the instructions, you will have noticed that David mixes his cocktails without ice first. It’s a traditional technique called “Dry Throwing” – or Dry Shaking, if you will – that he rediscovered for himself and made his trademark.

 

Kontakte

Steinhorn Gin, Steiner Bros. GesbR, www.steiner.store , steinergin@gmail.com

Palais Hansen Kempinski Wien, 26 ° Ostbar, 26east.bar@kempinski.com, +43 1 236 1000 8088

Raise-Your-Spirits, www.raise-your-spirits.at, info@raise-your-spirits.at, +43 660/25 99 921

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